Moderne Forderungen der Landwirte in Europa



Moderne Forderungen europäischer Landwirte
aus den Tabellen unabhängig von örtlicher und zeitlicher Zuordnung abgelesen
  □   Europäische Parlamente und Regierungen müssen den »Green Deal« ablehnen.
  □   Europäische Parlamente und Regierungen müssen den »Mercosur-Vertrag« verhindern.
  □   Regierungsgesetze gegen »Patente auf Leben«.
  □   Herkömmliche Zuchtmethoden dürfen nicht patentiert werden.
  □   Gegen jahrzehntelange exportorientierte Agrarausrichtung.
  □   Selbstversorgung des Landes erhöhen.
  □   Keine ungerechtfertigten Schuldzuweisungen in Umweltfragen.
  □   Image der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit verbessern.
  □   Klimaschutzleistungen der Land-und Forstwirtschaft honorieren.
  □   Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Maschinen.
  □   Bessere Austauschbarkeit der Baueinheiten in Landwirtschaftlichen Maschinen.
  □   Größere Bereitstellung von Reparaturpotential während der Erntezeit.
  □   Gegen steigende Auflagenflut und Abschaffung der überzogenen Bürokratie.
  □   Bessere Sicherung des Bodenbesitzes für Bauern im lokalen Einzugsbereich.
  □   Bessere Sicherung vor Bodenübernahme durch internationale Konsortien.
  □   Sicherung des Besitzes kleinerer Flächengrößen.
  □   Keine Ermächtigungsgesetze, die den Bauern aus »Umweltschutzgründen« den Bodenbesitz absprechen.
  □   Keine Steuerreform, die unsichere Erbschaftsverhältnisse schafft.
  □   Verbot von Gen-Mais.
  □   Besseres Überdenken willkürlicher Einschränkungen von Pflanzenschutzmitteln.
  □   Gegen spontane Gesetzgebungen zum »Schutz der Insektenvielfalt«.
  □   Den Schutzstatus von Natura 2000-Arten den vorhandenen Erhaltungszuständen anpassen.
  □   Mehr wissenschaftliche Untersuchungen der Ökobilanz von Großstädten (z.B. Stickstoffbilanz).
  □   Gesetze gegen Bauernbashing und für realere Darstellung des Arbeitsprozesses in der Landwirtschaft.
  □   Keinen Blackout in der Landwirtschaft zulassen.
  □   Keine Streichungen von Steuererleichterungen für Antriebsstoffe (z.B. für Agrardiesel usw.)
  □   Gegen Auszahlungsverspätungen aus der »Gemeinsamen Agrarpolitik«.
  □   Die Wasserversorgung sichern. Bessere und unabhängige Ursachenforschung bei Verbrauch und Verschmutzung.
  □   Verordnungen, die das Wasser wirklich schützen und nicht nur Landwirte sanktionieren.
  □   Beim Gewässerschutz stärker regional arbeiten und die Kooperation stärken.
  □   Schutz der einheimischen Milchproduktion. Reale Milchpreise.
  □   Gegen Pläne zur Senkung der Tierhaltung zur undefinierbaren »besseren« Ökobilanz der Landwirtschaft.
  □   Zur Sicherung der Weidetierhaltung ein aktives Wolfsmanagement anpassen.
  □   Gegen existenzbedrohende Massentötungen von Tieren.
  □   Keine abrupte Schließung von Schlachtbetrieben, Viehaufzucht ist keine Fließbandfertigung.
  □   Existenzerhaltung kleinerer Schlächtereien im lokalen Umfeld der Produktion.
  □   Andere Preisgestaltung durch die Lebensmittel-Discounter.



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Notizen Bauernproteste / Hans Holger Lorenz / begonnen 1.März 2006 / 09. Januar 2026